Amtsantritt und die ersten 100 Tage

Am 1.11.2019 begann nun mein neuer Lebensabschnitt als Bürgermeister mit dem offiziellen Amtsantritt. Was soll man sagen, es war der Sprung ins „Null Grad warme Wasser ohne Kälteschutzanzug“. Die Tage und Wochen bis Weihnachten waren voll mit Terminen und gleichzeitig musste der Haushalt und der Stellenplan für das Jahr 2020 auf den Weg gebracht werden. Jede Arbeitswoche hatte bis Weihnachten locker 60-70 Stunden Arbeitszeit mit dem „Dienst“ im Rathaus, den vielen Fachausschusssitzungen in den Abendstunden und etlichen Amtsantrittsbesuchen, Besprechungen mit Bürgermeisterkollegen und Besuchen bei Vereinen und Verbänden. Das alles hat mich sehr gefordert, war durchaus anstrengend und doch hoch interessant zugleich. Am Anfang steht halt immer erst die Berufswahl! Es hat sich auch gleich zu Beginn gezeigt, dass man ein gutes, eingespieltes Team im Rathaus braucht, um gute Arbeit leisten zu können. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön für die freundliche Begrüßung im Hambührener Rathaus!

Die Umstellung auf den neuen Arbeitsbereich ist mir dann auch recht leicht gefallen und den Überblick über die vielen neuen Verantwortlichkeiten habe ich mir dank der großartigen Unterstützung und Zuarbeit des Teams in der Verwaltung, der KiTas und des Bauhofes schnell verschaffen können. Das Jahr 2019 ging aus meiner Sicht auch sehr erfolgreich zu Ende, denn am Tage meiner Vereidigung als neuer Bürgermeister, wurde im Rahmen dieser letzten Ratssitzung des Jahres auch der Haushalt des Jahres 2020 als wichtige Grundlage für die kommenden Monate durch den Gemeinderat mit großer Mehrheit verabschiedet.

Nach einer fast zweimonatigen Pause fand ab Januar auch wieder der Unternehmerstammtisch statt und jede Woche war ich in Hambührener Betrieben zu Besuch, um das Verhältnis zu unseren Betrieben zu pflegen. Ganz neu ist seit Januar auch die Bürgersprechstunde, welche am 18.1. erstmalig im Oldauer Feuerwehrhaus statt fand und zu der passend zum Datum auch gleich 18(!) Einwohner erschienen waren. Zudem konnten wir dem Landkreis Celle dabei helfen in Hambühren die Voraussetzungen für das neue Westkreisgymnasium zu schaffen. Am 21.1. hat der Kreistag dann die Maßnahme beschlossen und das Hölty-Gymnasium Celle wird nach den Sommerferien hier in Hambühren an den Start gehen. Im Prinzip war das ein Traumstart in das neue Jahr- Doch dann begann die Corona-Krise….hierzu bald mehr!

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