Zukünftig ist mehr Ordnung und Sauberkeit für Hambühren erforderlich!

Die Aktion „Hambühren räumt auf“ hat am letzten Wochenende ein besonderes Umweltproblem in Hambühren offenbart: Die Gemeinde hat an wenigen Stellen innerörtlich zwar Entnahmestellen für Hundekotbeutel installiert, hält jedoch in diesen Bereichen keine Sammelbehälter für Hundekot oder wenigstens ausreichend Abfallbehälter vor (zur Zeit lediglich 60 Behälter im gesamten Gemeindegebiet). Eine Folge davon ist, dass die gefüllten Hundekotbeutel einfach in die Landschaft geworfen werden.Teilweise hängen diese sogar in den Büschen und werden so zu einer erheblichen Umweltbelastung. Eine Lösung wäre an stark frequentierten Fußwegen oder Hundetreffpunkten adäquate Sammelbehälter im Stile von ansprechendem und vor Vandalismus sicheren Stadtmobiliar zu installieren. Um mehr Abfallbehälter im Ort zu bekommen, ist allerdings ein politischer Antrag und Beschluss des Rates erforderlich, denn neben den zusätzlichen Abfallbehältern muss auch geklärt werden, woher das zusätzliche Personal für den erhöhten Arbeitsaufwand kommen soll. Es gibt allerdings für fast jedes Problem tragbare Lösungen!

Ein weiteres Problem: Nördlich der B 214 haben sich im Umfeld des ehemaligen Mötex-Geländes bereits wilde Müllkippen im öffentlichen Raum etabliert, gegen die zunächst durch die Gemeinde Hambühren vehement vorgegangen werden muss.

Aktionen wie „Hambühren räumt auf“ dienen neben dem eigentlichen Sammeln von Müll also auch dem Erkennen von Umweltproblemen und können so dazu beitragen neben den sozialen Aspekten wie gegenseitigem Kennenlernen, auch die Lebensqualität in unserer Gemeinde wesentlich zu verbessern. Die Gemeinde Hambühren selbst sollte zukünftig regelmäßig zu solchen Aktionen aufrufen und diese ideell und materiell unterstützen-für ein schönes, sauberes und lebenswertes Hambühren.

Herzliche Grüße, Ihr Carsten Kranz

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